Mitarbeiter

Beschäftigte in Unternehmen jenseits der 50 haben oft keine strategische Vorstellung davon, wie sich ihre Zukunft vor dem Hintergrund der Auswirkungen des demografischen Wandels gestalten wird. Durch den Wegfall von Frühverrentungs-Modellen müssen sie bis zum Eintritt der Renteneintrittsgrenze im aktiven Arbeitsverhältnis bleiben. Nur dies führt auch dazu, daß die Erwerbstätigen ihre finanzielle Situation bewältigen können. Denn wenn unsere Großväter 40 Jahre gearbeitet und 7 Jahre Rente bezogen haben, arbeiten wir heute 30 Jahre und leben weitere 30 Jahre in der Nacherwerbs-Phase.

 

Das sind die Herausforderungen, vor denen die Mitarbeiter stehen. Diese zu bewältigen hat sich der Bundesverband im Rahmen der"Übergangs-Beratung 50Plus" vorgenommen.

 

Trotz der sich wandelnden Rahmenbedingungen und den sich abzeichnenden Herausforderungen des demografischen Wandels geraten insbesondere die Übergänge in die zweite Lebenshälfte bislang noch aus dem Blickfeld einer institutionalisierten Übergangsberatung. Relevante Stichworte hierzu sind:

 

  • Förderung von Motivation und Eigenverantwortung
  • Forderung und Förderung der Lernbereitschaft und Lernfähigkeit während des gesamten (Erwerbs-) Lebensverlaufs
  • Gesundheitsmanagement zur Aufrechterhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
  • Stressmanagement
  • Motivierung zur gesunden Lebensweise
  • Vorsorgemanagement

 

Im Übergangsbereich einer älter werdenden Gesellschaft ist es das Ziel, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Menschen ermöglichen, ihr körperliches, soziales und geistiges Potenzial auszuschöpfen und möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt im Alter zu leben. Die Förderung aktiven Alterns darf somit nicht ausschließlich produktivitätsorientiert sein, sondern muss auch die Bedeutung von sozialer Teilhabe, Partizipation und gesellschaftlicher Inklusion betonen.

 

Daraus lassen sich drei charakterisierende Handlungsfelder ableiten, die spezifische Merkmale und Anforderungen für ein aktives Altern identifizieren und Richtschnur für den anstehenden Entwicklungs- und Innovationsbedarf für eine zielgruppenorientierte Übergangsberatung sind:

 

Erwerbsphase im Alter:

 

Etablierung eines lebensphasenorientierten Personalmanagements, da aus Unternehmenssicht dringend der Frage nachzugehen ist, wie die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit älter werdender Belegschaften erhalten und nachhaltig gefördert werden kann.

 

Übergang in die Nacherwerbsphase:

 

Entwicklung von Ausstiegsmodellen unter Betonung einer weiterhin aktiven Rolle der Älteren und unter Berücksichtigung ihrer Erfahrungen, Kompetenzen sowie ihres im Lebenslauf erworbenen fachlichen Know-hows, um wirkungsvoll dem Verlust des Organisationsgedächtnisses von Unternehmen entgegenzutreten.

 

Nacherwerbsphase:

 

Förderung der aktiven Teilhabe im Alter einerseits durch die Schaffung neuer Tätigkeitsformen in der Nacherwerbsphase zur Prävention von Altersarmut, andererseits durch die Entwicklung von Modellen zur Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und zur Gewinnung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen. 

 

Der Bundesverband Initiative 50Plus verfolgt mit seiner

 

Initiative Arbeit 50Plus

 

in Abgrenzung und Ergänzung zur unternehmensbezogenen Betrachtungsweise einen gesellschaftspolitischen Ansatz, bei dem die Menschen der Generation 50Plus mit ihren gesamten Lebensbezügen im Fokus stehen. Durch diese ganzheitliche, zielgruppenorientierte Betrachtung der individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse lassen sich umfassende Potenziale erkennen, die wiederum einen wertvollen Mehrwert sowohl für Unternehmen als auch für unsere Gesellschaft erkennen lassen.

 

Die bei der Zielgruppe 50Plus vorhandenen Potenziale können nur dann gewinnbringend in Unternehmen eingesetzt werden, wenn

 

  • hinreichend Kenntnisse über die Bedarfe einzelner Unternehmen bestehen und
  • die Unternehmen für diese Thematik und die Möglichkeiten, die in der

 

Zusammenarbeit mit der Generation 50Plus liegen, sensibilisiert werden.

 

Während der Begriff Übergangsmanagement im Zusammenhang mit der jüngeren Generation längst ein fester Begriff geworden ist und sich durch ständig weiter entwickelte Konzepte (Bsp. Übergang Schule und Beruf, Übergang Ausbildung/Studium und Beruf) etabliert hat, mangelt es für die Generation 50Plus an geeigneten Unterstützungsstrukturen. Es gibt weder Finanzierungsmodelle noch verbindliche institutionelle Zuständigkeiten. Der Bundesverband Initiative 50Plus will mit seiner Initiative Arbeit 50Plus diese Lücke schließen und geeignete Lösungen entwickeln und diese sowohl den Arbeitnehmern 50Plus als auch den Unternehmen zur Verfügung stellen.

 

Übergangsberatung 50Plus durch zertifizierte und akkreditierte Berater (Fachberater Übergangs-Beratung 50Plus Arbeit – Beschäftigung)

 

Analog zur Vorgehensweise bei der Demografieberatung in Unternehmen erfolgt eine Analyse der individuellen Lebensbezüge und Werte.

 

Daraus ergeben sich folgende Handlungsfelder:

 

  • Ziel - Lebensentwurf
  • Finanzen & Zuverdienst
  • Soziales Umfeld
  • Wohnen
  • Gesundheit

 

Beratung in der Nacherwerbsphase

 

Auch hier bewährt sich wieder der vom Bundesverband Initiative 50Plus gepflegte, ganzheitliche und zielgruppenorientierte Betrachtungsansatz. Die neu verfügbaren Zeitressourcen des Einzelnen bergen nicht nur eine wesentliche Veränderung des Lebensalltags, sondern stellen auch eine besondere Herausforderung an die Gestaltung der gewonnen freien Zeit dar. Jetzt können Interessen verfolgt werden, die vorher zu kurz gekommen sind. Andere erweitern ihr Wissen in ehemals beruflichen Lernfeldern. Ehrenämter gewinnen an Bedeutung und es wird nach Möglichkeiten gesucht, das in langen Jahren erworbene Wissen weiter zu geben. Ein aktives und gesundes Altern wird auch durch alternsgerechte Formen einer Teilzeit-Erwerbstätigkeit ermöglicht und organisiert.

 

Das regional ausgerichtete Fachkräfte-Portal bietet Arbeitnehmern und Unternehmern die ideale Begegnungs-Plattfom.

 

Relevante regionale Akteure entwickeln gemeinsam mit dem Bundesverband Initiative 50Plus Geschäftsmodelle zur Unterstützung zivilgesellschaftlicher Teilhabe, der Förderung bürgerschaftlichen Engagements sowie der Gewinnung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Ältere werden nicht auf ein „Abstellgleis geschoben“, sondern erhalten sinnstiftende Perspektiven für die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

 

Mit Hilfe einer professionellen Beratung will der Bundesverband Initiative 50Plus den Menschen dieser Zielgruppe möglichst frühzeitig Unterstützung bieten, diese Interessen herauszuarbeiten und geeignete Umsetzungsmöglichkeiten anbieten. Insbesondere die Organisation und Vermittlung von entgeltlicher Beschäftigung im Rahmen der Hinzuverdienstmöglichkeiten stehen im Fokus der Initiative Arbeit 50Plus.

Ich habe mich sehr über Ihr Schreiben gefreut und bin tief berührt von der Sympathie und dem großen Vertrauen. Der neuen Aufgabe gehe ich mit großem Respekt entgegen und hoffe, den hohen Erwartungen gerecht zu werden.

Frank-Walter Steinmeier

Bundespräsident

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"Wer nicht älter werden will, soll halt früher sterben!" Hannelore Elsner
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