Stimmen aus Politik und Wirtschaft

Angela Merkel, Bundeskanzlerin

Die Kompetenzen älterer Menschen im gesellschaftlichen Leben und in der Arbeitswelt müssen wieder stärker genutzt werden.


Es ist der größte Verlust gewesen, dass die Erfahrungen der Älteren in den vergangenen Jahrzehnten nicht ausreichend gefragt waren. Stattdessen galt die Schnelligkeit der Jugend als oberste Norm. Inzwischen aber werden wieder Überblick und Erfahrung gesucht.

Arbeitnehmer im Alter von über 55 Jahren müssen in Deutschland wieder mehr Chancen für Beschäftigungsverhältnisse bekommen. Sie gehören dazu: Sie haben Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Lebensarbeitszeit muss wegen der Generationengerechtigkeit graduell länger werden. 

Ursula von der Leyen, BMAS

Der Kampf gegen den Fachkräftemangel ist ein Schwerpunktthema für den Rest der laufenden Legislatur-Periode.

 

Die Bekämpfung des Fachkräftemangels, Verbesserungen bei der Rente und Strategien gegen psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz sind die „kardinale Herausforderung“ der Politik.

Franz Müntefering, SPD

All die Änderungen der individuellen Lebensentwürfe und des gesellschaftlichen Lebens haben Konsequenzen. Für die Alterssicherung, das Gesundheitswesen, die Krippen, Kitas und Schulen, irgendwann – eher bald – für den Arbeitsmarkt, für das Familienleben, für die Bevölkerungszahl, für Migration und Integration, für das Wohnungswesen, für die Entwicklung von Städten und Regionen.


Kommen die Dinge aus der Balance: Soziale Strukturen? Lebensqualität? Die Hochleistungsfähigkeit? Vielleicht sogar der Wohlstand generell?


Der Gesellschaftsentwurf muss das berücksichtigen und beantworten. Dass es eine starke Wechselwirkung gibt zwischen individuellen Lebensentwürfen und der allgemeingültigen Ordnung einer Gesellschaft ist offensichtlich. 

Hans-Peter Friedrich, BMI

Noch haben viele Unternehmen nicht erkannt, dass jahrzehntelange Berufserfahrung bereichernd und produktivitätssteigernd ist. Aber der Jugendwahn hat sich ohnehin all Irrweg erwiesen. Die Bundesregierung wird darauf drängen, dass die deutsche Wirtschaft die Voraussetzungen dafür schafft, dass ältere Arbeitnehmer künftig länger arbeiten können.

Kristina Schröder, BMFSFJ

Der demografische Wandel bietet eine einmalige Chance: Durch den Fachkräftemangel werden sich ökonomische Interessen und gesellschaftspolitische Herausforderungen weitestgehend decken.

 

Dieses Potenzial zu nutzen ist unsere Zukunftsaufgabe: Sei es, wenn es darum geht Menschen bei der Realisierung ihrer Kinderwünsche zu unterstützen, Kinder und Jugendliche zu fördern, die Arbeitswelt familienfreundlicher zu machen oder die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen zu ermöglichen.

 

Wenn wir gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Teilhabe auch im Jahr 2020 erhalten wollen, müssen wir heute Antworten auf diese grundlegenden Veränderungen geben.

Brigitte Pothmer, Bündnis90/Die Grünen

Ich habe mich mit Interesse über Ihr Engagement und Ihren Ansatz informiert. Auch wir Grünen halten angesichts der demografischen Wandels und des absehbar wachsenden Fachkräftebedarfs einen Perspektivenwechsel in den Unternehmen für erforderlich. Hier sehen wir wie Sie erheblichen Verbesserungsbedarf. Deswegen fordern auch wir den Ausbau von Beratung und Qualifizierung in den Betrieben und unterstützen Ihren Ansatz sehr.

 

Wir haben im Deutschen Bundestages einen Antrag eingebracht, der unsere Vorschläge für die Verbesserung der Beschäftigungssituation von älteren Menschen kurz und übersichtlich zusammenfasst.

 

Ich wünsche Ihnen weiter viel Erfolg bei Ihren Bemühungen.

Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident a.D.

Zu der Idee, die „Initiative Arbeit 50Plus“ zu gründen, möchte ich Sie herzlich beglückwünschen.

 

Mit neuen Ideen und vielen Initiativen geben Sie unserer Gesellschaft einen wichtigen Impuls. Der demografische Wandel gehört zu den großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Jeder ist davon betroffen, keiner kann sich ihm entziehen. Mich hat immer schon gewundert, warum dieses Thema in den letzten Jahren trotz vielfacher Bemühungen nicht die notwendige Aufmerksamkeit gefunden hat. In den letzten Jahren und Jahrzehnten habe ich in verschiedenen Ämtern immer wieder versucht zu helfen, die Bedeutung des Themas deutlich zu machen und Lösungsansätze zu entwickeln. Aber ohne Aktivitäten einer aktiven Bürgergesellschaft kann dies nicht gelingen. Deshalb ist die „Initiative Arbeit 50plus“ so wichtig.

 

Den demografischen Wandel muss man nicht erleiden. Man kann ihn gestalten. Dazu trägt Ihre Initiative maßgeblich bei. Ich bin allerdings auch fest davon überzeugt, dass es notwendig ist, politisch aktiv zu werden. Deshalb habe ich in den letzten anderthalb Jahren versucht, das vorhandene Wissen zu bündeln und ein Projekt zu formulieren.

 

Die Resonanz darauf ist sehr groß. Vielleicht helfen Ihnen diese Gedanken auch bei Ihrer Arbeit.

Dieter Hundt, BDA

Der demografische Wandel auf dem Arbeitsmarkt im Südwesten Deutschlands ist bereits deutlich spürbar und wird sich in den nächsten Jahren weiter verstärken.

 

Bereits heute sind in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) 43.000 Stellen in Baden-Württemberg unbesetzt. Das hat eine vom Arbeitgeberverband Südwestmetall beauftragte Studie der IW Consult GmbH (Köln) ergeben.  Damit der Fachkräftemangel nicht zur allgemeinen Wachstumsbremse wird, bedarf es des gemeinsamen Engagements von Politik und Wirtschaft.

Achim Dercks, DIHK

Die Unternehmen in Deutschland sind zunehmend von Fachkräfteengpässen betroffen. 37 Prozent der Betriebe könnten offene Stellen zwei Monate oder länger nicht besetzen, das entspricht rund 1,3 Millionen Arbeitsplätzen. Betroffen sind vor allem technikorientierte Branchen wie Fahrzeugbau und Elektrotechnik, aber auch die Gesundheitswirtschaft.

 

Und die Betriebe reagieren: Wie die DIHK-Auswertung von mehr als 20.000 Unternehmensantworten zeigt, will mittlerweile fast jeder dritte Betrieb (31 Prozent) Fachkräfte gewinnen und halten, indem er seine Attraktivität als Arbeitgeber erhöht. Neben Aspekten wie Arbeitsplatzqualität, Karrierechancen und Eigenverantwortung spielt auch die Bezahlung der Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Der Vorwurf, Betriebe würden über Fachkräftemangel klagen, wären aber nicht bereit, knappe Experten besser zu bezahlen, wird damit widerlegt. Als Instrument, um Fachkräfte – insbesondere Frauen – anzusprechen und zu halten, hat der Umfrage zufolge der Ausbau der Vereinbarkeit von Familie und Beruf am stärksten an Bedeutung gewonnen. Aber auch die Beschäftigung Älterer bietet ein großes Potenzial, und mancher Betrieb fasst eine Ausweitung der Arbeitszeit ins Auge.

Bundespräsident Joachim Gauck

"Für Ihre Glückwünsche zu meinem Amtsantritt danke ich Ihnen sehr herzlich. Die vielen Beweise der Zustimmung und der Verbundenheit sind mir Ermutigung für die kommenden Aufgaben. Mit all meiner Kraft und mit meinem Herzen werde ich dafür arbeiten, dem in mich gesetzten Vertrauen gerecht zu werden".

 

Bundespräsident Joachim Gauck in einem Schreiben an den Bundesverband Initiative 50Plus.

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