Partner des Bundesverband Initiative 50Plus: Frauenmuseum Bonn

Das im Jahr 1981 gegründete Frauenmuseum war das erste seiner Art. Heute gibt es an die 50 Frauenmuseen weltweit. Zur Zeit entstehen neue Häuser in Südkorea, Mexiko, Marokko und Schweden.

 

Seiner Zielsetzung entsprechend zeigt das Frauenmuseum in Bonn die Kunst der Frauen, die sonst verloren ginge. Es genügt nicht, wenn die Öffentlichkeit nur Künstlerinnen wie Käthe Kollwitz kennt. In den großen Ausstellungen in Bonn nehmen Künstlerinnen von heute Stellung zu den wichtigen Fragen unserer Zeit. Die Projekte hießen beispielsweise „MONETA – Frauen und Geld“ oder „Unsere Verwandten: Pflanzen und Tiere“ oder „Frauen in Krieg und Frieden“.

 

Ebenso wie die bildende Kunst ist die Erforschung der Geschichte der Frauen die Aufgabe des Museums. Für 2016 ist das Projekt „WorK & Women – Pionierinnen und Meilensteine der Frauenarbeit“ geplant. Welche Schritte führten zur Selbständigkeit der Frauen, zur Verbesserung ihrer Rechte und Existenzsicherung?

 

Daran knüpft das dritte Aufgabenfeld an: Frauen im Zuge der Globalisierung. In Projekten zu Flucht und Migration wurden Schicksale dargestellt und damit Verständnis und Hilfsbereitschaft ausgelöst.

 

Mit der Ausstellung „Methusa“ kam das Thema Älterwerden ins Spiel. Der Titel kombinierte die Begriffe Methusalem mit Medusa. Es wurden Schönheit und Autonomie thematisiert wie ebenso Verluste und Gewinn. Das Projekt stellte insbesondere die Lebensleistungen gerade der Nachkriegsgenerationen heraus. Lebenswerke von Künstlerinnen zu würdigen ist überhaupt das Ziel des Gabriele Münter Preises, der als einziger bundesweit Künstlerinnen ab 40 wahrnimmt und ehrt. Der Preis wird vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend gefördert.

 

Kinder und Jugendliche haben im Kinderatelier des Museums viele Möglichkeiten, ihre Phantasie zu entwickeln. Hier ist die Zusammenarbeit mit den Schulen der Umgebung unerlässlich. Erweitert wird das Angebot für die Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund.

 

Die Organisation des Hauses, der Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermittlung liegt großenteils in den Händen von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, von denen viele ihr Wissen aus ihrem früheren beruflichen Leben einbringen. Wiederum ein Teil der Arbeit in den Archiven und Bibliothek wird an „beschützten Arbeitsplätzen“ geleistet. Hier entsteht großer Bedarf an kontinuierlicher Betreuung. Generell sollten Museen vielmehr in die Lage versetzt werden, Menschen zu beschäftigen, die in hyper-kommerziellen Unternehmen keine Chance haben. Museen haben einen anderen Umgang mit Zeit.

Bundespräsident Joachim Gauck

"Für Ihre Glückwünsche zu meinem Amtsantritt danke ich Ihnen sehr herzlich. Die vielen Beweise der Zustimmung und der Verbundenheit sind mir Ermutigung für die kommenden Aufgaben. Mit all meiner Kraft und mit meinem Herzen werde ich dafür arbeiten, dem in mich gesetzten Vertrauen gerecht zu werden".

 

Bundespräsident Joachim Gauck in einem Schreiben an den Bundesverband Initiative 50Plus.

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