Auto-Test 50Plus: FIAT Freemont - the American Way of Drive

FIAT hat Chrysler übernommen und dadurch eine komplementäre Modell-Palette dazu gewonnen. Der Freemont lief früher unter dem Namen „Dodge Journey“ und war in Deutschland ein Exot. Seit September 2011 cruist der Freemont auf unseren Straßen.

 

Wie ist es, wenn man als 50Plus-Mensch das Auto bewegt? Wir haben den FIAT Freemont 2.0 Mjet Autom 4WD mit 120 PS getestet. Autobahn, Landstrasse, Stadtverkehr, enge Kurven: wie macht sich der Wagen, ist er handlich und gut zu handhaben?

 

Erster Eindruck

 

Der Freemont wirkt groß. Und er ist groß: fast 4,90 Meter lang, 1,88 Meter breit. Er ist kantig und ragt mit seinem massigen Erscheinungs-Bild aus der Masse der herkömmlichen und weichgespülten Allerwelts-Autos heraus. Der Freemont ist ein Crossover aus SUV und Van. Was meint das?

 

Platzangebot

 

Der Einstieg vorn ist natürlich überaus bequem. Die bei unserem Modell elektrisch einstellbaren Sitze erlauben ein rückenschonendes Einsteigen und Sitzen.

 

Auch der Platz für die Passagiere auf der Rückbank ist völlig angemessen und ausreichend. Eine Besonderheit ist die Tatsache, daß unser Wagen ein 7-Sitzer war. Die Fahrgäste in der dritten Reihe sind aber mit Bedacht auszuwählen. Dirk-Nowitzki-Typen sollten doch besser vorn sitzen.

 

Für kleinere Dinge stehen im Freemont 20 (!) Ablagen zur Verfügung. Nicht nur die inzwischen üblichen Becher-Halter. Besonders praktisch ist das Fach unter der klappbaren Sitzfläche des Beifahrersitzes: Kleinteile wie Kamera oder Handtasche lassen sich hier blickdicht ablegen. Ähnliches findet sich auch unter den Rücksitzen.

 

Ein Schock war der Blick in den Kofferraum. Der erste Eindruck: das kann nicht sein… Des Rätsels Lösung: bei drei Sitzbänken schrumpft der Kofferraum auf die Größe von zwei Bierkästen. Klappt man die dritte Sitz-Reihe um, reicht der Kofferraum allemal aus. Die Wochenend-Einkäufe für eine Groß-Familie haben dort ebenso Platz wie ein komplettes Wagner-Luggage-Set und mehr…. Die Sitze der dritten Reihe können vollständig im Fahrzeugboden versenkt werden und bilden bei umgelegter zweiter Reihe eine ebene Ladefläche. Auf diese Weise bietet der Freemont ein enormes Platzangebot.

 

Innenraum

 

Im Innenraum fällt der Blick auf das vergleichsweise große Navi – mit Touchscreen. Die Anwendung ist intuitiv, gut lesbar und zu handhaben - vorbildlich. Von dort werden Radio, Bordcomputer, Mediaplayer, Klima, Telefonie, DVD-Player und SD-Kartenleser zentral gesteuert.

 

Mehr Komfort entsteht durch Parksensoren, die Rückfahrkamera und einen Tempomat.  

 

Laufruhe

 

Der Freemont lädt zum cruisen ein. Überholvorgänge sind recht komfortabel zu absolvieren. Obwohl unser Diesel mit 170 PS durchaus spritzig war, macht es wenig Sinn, mit diesem „Schlachtschiff“ zu sprinten. Man müsste sich das auch leisten können, denn mit durchschnittlich 7 Litern Verbrauch auf 100 KM ist der Freemont keine Sparbüchse.

 

Etwas unangenehm wirkt die Automatik. Sie ist manchmal sehr ruppig.

 

Fahrkomfort

 

Der Wagen liegt gut auf der Straße. Die Rundumsicht ist nahezu perfekt. Die Sitze sind bequem und lassen den Fahrer auch nach längeren Strecken nicht ermüden.

 

Das Motorengeräusch ist diesel-typisch – außen. Innen sind Motor und Fahrgeräusche angenehm gedämpft.

 

Preis & Leistung

 

Den FIAT Freemont gibt es in der Basis-Version schon ab 27.190,00 Euro. Mit ein paar sinnvollen Extras oben drauf liegt der Wagen-Preis durchaus unterhalb der Konkurrenz.

 

PlusMinus

 

+ Design

+ Lesbarkeit und Handhabung Instrumente

+ Platzangebot

 

- Automatik

- Verbrauch

 

Fazit

 

Der FIAT Freemont ist ein klassisches SUV mit originären US-Wurzeln. Ein Auto das Spaß macht, wenn man Platz braucht und Platz hat. Der FIAT Freemont bietet erfreulich viel Individualität zu einem fairen Preis.

Impressionen

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Ich habe mich sehr über Ihr Schreiben gefreut und bin tief berührt von der Sympathie und dem großen Vertrauen. Der neuen Aufgabe gehe ich mit großem Respekt entgegen und hoffe, den hohen Erwartungen gerecht zu werden.

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